Wege aus der Compliance-Krise

Organhaftung vermeiden durch Präventivberatung,
Pflichtenmanagement und Schadensvorsorge

Das Fehlen des Unrechtsbewusstseins wird als Grund für die Compliance-Krise genannt. Vorstände und Geschäftsführer kennen ihre Pflichten im Unternehmen nicht. Dagegen hilft nur ein präventives Pflichtenmanagement. Managern müssen ihre Pflichten im Unternehmen leichter zugänglich gemacht werden. Dabei kann eine Datenbank als digitales Gedächtnis helfen. Alle Managementfehler, die schon einmal gemacht wurden, müssen abrufbar bereit stehen. Alle Unternehmenssachverhalte müssen bekannt sein, die schon einmal Pflichten ausgelöst haben, gegen die verstoßen wurde und die zu der Haftung von Vorständen und Geschäftsführern geführt haben.

Die Fundgrube dafür ist die Schadensersatzrechtsprechung zur Organhaftung. Im Dialogsystem haben wir alle BGH-Urteile danach analysiert, was Vorstände und Geschäftsführer falsch gemacht haben, warum sie haften mussten oder beinahe gehaftet hätten. Sie haben gegen ihre Pflichten verstoßen, meist aus Unkenntnis. Wir haben diese Pflichten formuliert. Die Fehler dürfen sich nicht mehr wiederholen. Aus Fehlern lässt sich lernen. Beim effektiven Pflichtenmanagement kommt es auf den schnellen Zugriff an. Pflichten müssen mit den Sachverhalten des Unternehmensalltags so verknüpft sein, dass sie schnell zu finden sind. Die herkömmlichen Großkommentare und Handbücher sind keine Hilfe mehr. Sie sind schwer zu lesen, erscheinen zu selten, sind dadurch immer überholt und helfen nicht schnell genug.

 

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